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In Verbindung mit mir – kraftvoll, klar und frei

Es gibt Zeiten im Leben, da spüren wir deutlich, dass etwas in Bewegung kommen will – innerlich wie äußerlich. Vielleicht ist da ein Wunsch nach Veränderung, nach einem neuen Lebensgefühl, nach mehr Echtheit. Doch oft begegnen uns auf diesem Weg Herausforderungen: fehlende Motivation, alte Verstrickungen, Erwartungen von außen und die große Frage, wie wir unsere eigenen Grenzen wahren können, ohne uns dabei von anderen zu entfernen.

Motivation ist kein Dauerzustand, sondern eher wie ein innerer Funke. Manchmal hell und kraftvoll, manchmal kaum spürbar. Sie entspringt nicht aus To-do-Listen oder Pflichterfüllung, sondern aus der Verbindung zu unserem innersten Wesen. Wenn ich morgens in mich hineinspüre und frage: „Was ist heute wichtig für mich?“, dann richtet sich etwas in mir aus. Es geht nicht darum, den Tag zu kontrollieren, sondern ihn bewusst zu betreten. Denn Motivation entsteht da, wo wir Sinn empfinden – selbst in kleinen Dingen. Ein liebevolles Gespräch, ein Spaziergang in Stille, ein Moment der Klarheit kann genügen, um wieder ins Fließen zu kommen.

Wirkliche Verbindung – zu anderen, aber vor allem zu uns selbst – ist dafür der Schlüssel. Ich habe gelernt, dass Verbindung nicht gleichbedeutend mit Nähe ist. Es ist möglich, jemandem sehr nahe zu sein und sich dennoch nicht verbunden zu fühlen. Und es ist möglich, mit jemandem auf Distanz zu sein, aber tief im Herzen verbunden. Verbindung beginnt da, wo wir aufhören, uns zu verstellen. Wo wir ehrlich sind mit dem, was wir fühlen. Wo wir uns zeigen – auch in unserer Unvollkommenheit. Das schafft Vertrauen. Und genau das brauchen wir, um uns gegenseitig wirklich zu begegnen, jenseits von Rollen, Erwartungen oder Masken.

Doch Verbindung braucht auch Schutz. Und dieser Schutz heißt: Grenzen. Viele von uns haben gelernt, sich anzupassen, es anderen recht zu machen, verfügbar zu sein – aus Angst, sonst nicht geliebt zu werden. Dabei vergessen wir oft, dass ein liebevoll gesetztes „Nein“ nichts Trennendes ist. Im Gegenteil. Es ist ein „Ja“ zu mir selbst. Ein „Ja“ zu meiner Kraft, zu meinem Raum, zu meiner Klarheit. Grenzen zu setzen ist kein Rückzug, sondern ein Ausdruck von Selbstachtung. Es ist eine Einladung an andere, mich in meiner Wahrheit zu sehen – und es ist eine Einladung an mich selbst, mich nicht länger zu verlieren.

Besonders wichtig wird das bei energetisch sensiblen Menschen. Wir spüren oft, was andere bewegt – manchmal so stark, dass wir es mit uns selbst verwechseln. Deshalb ist es so wesentlich, nicht nur mit Worten, sondern auch energetisch klar zu sein.

Alles beginnt bei uns selbst. Unsere Motivation, unsere Beziehungen, unsere Grenzen – sie alle entspringen dem, wie wir mit uns umgehen. Wenn ich mich selbst achte, kann ich andere in Liebe halten, ohne mich zu verlieren. Wenn ich mir selbst vertraue, kann ich anderen aufrichtig begegnen, ohne Masken. Und wenn ich in meiner Mitte bin, finde ich die Kraft, meine Wege zu gehen – auch wenn sie manchmal unbequem sind.

Genau darum geht es mir in meiner Arbeit: Menschen zu begleiten, ihre eigene Wahrheit zu entdecken, ihr Feld zu stärken und mutig ihren Weg zu gehen. Denn alles, was wir im Außen verändern wollen, beginnt innen. Immer. Und dabei bist du nicht allein.

Ich wünsche dir eine gute Zeit.

Herzliche Grüße

Bernhard