Um endlich einmal einige der Fragen zu beantworten, die mir immer wieder gestellt werden, möchte ich hier ein wenig über meine Arbeit erzählen – und darüber, wie sie entstanden ist.
Bereits im Jahr 1999, mit 18 Jahren, kam ich zum ersten Mal mit den Tarotkarten und spirituellen Themen in Berührung. Da es in meinem Naturell liegt, alles zu hinterfragen, war für mich schnell klar: Ich wollte die Hintergründe verstehen – und mich nicht von spirituellen, nicht nachvollziehbaren Dingen leiten lassen.
So begann ich, mich intensiv mit wissenschaftlichen Aspekten, psychologischen Systemen, spirituellen Techniken, Astrologie und Coaching (damals noch kein geläufiger Begriff) zu beschäftigen. Nicht, weil ich mich für Zukunftsdeutung begeisterte, sondern weil ich verstehen wollte, was wirklich dahintersteckt – und warum so viele Menschen daran glauben.
Damals begann mein persönliches „Studium“ dieser Themen – zunächst mit der Absicht, sie zu widerlegen. Doch im Laufe der Jahre erkannte ich, dass das Zusammenspiel von Tarot, Astrologie, Numerologie, Horoskopen und anderen Systemen durchaus eine Berechtigung hat. Nicht, um Hokuspokus zu betreiben, sondern um Türen zu öffnen, Perspektiven zu wechseln und Impulse zu erhalten, die uns helfen, das Leben bewusst zu gestalten.
Ich habe gelernt, dass die Tarotkarten ein wunderbares Werkzeug sind, um Dinge sichtbar zu machen, die sonst verborgen bleiben – innere Prozesse, unausgesprochene Themen, unbewusste Muster. Über mehr als 20 Jahre habe ich diese Technik verfeinert und zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert. Doch ehrlich gesagt: Keine davon hat mich wirklich erfüllt.
Was mir fehlte, war die Bodenhaftung.
In vielen dieser Ausbildungen ging es um Engel, Geistwesen, hohe Schwingungen und jenseitige Energien – all das wurde als zentraler Teil spiritueller Arbeit vermittelt. Doch für mich fühlte es sich anders an. Das Tarot war für mich nie ein mystisches Orakel aus alter Zeit, sondern ein präzises Werkzeug, um die „Dimensionen“ des menschlichen Systems zu erforschen: zu erkennen, wohin ein Mensch geht, was ihm bevorsteht, welche Wege offen oder verschlossen sind.
Um diese Erkenntnisse klar und ehrlich weitergeben zu können, habe ich mich auch intensiv mit Kommunikation und Coaching beschäftigt und zahlreiche Ausbildungen in diesen Bereichen absolviert. Ich wollte lernen, wie man Botschaften verständlich, respektvoll und klar transportiert – ohne falsche Versprechen, sondern mit Herz, Wahrheit und Bodenständigkeit.
Ein Psychologiestudium wäre für mich eine wertvolle Ergänzung gewesen, doch da ich eher praxisorientiert arbeite, entschied ich mich für die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie. Diese ist in Österreich nicht anerkannt und wird von mir auch nicht ausgeübt, sondern dient als fachliche Grundlage und Ergänzung meiner energetischen und intuitiven Arbeit.
All das prägt meinen heutigen Zugang:
Meine Arbeit ist individuell, tiefgründig und ehrlich – aber nicht „esoterisch“ im klassischen Sinn. Ich nutze das Tarot als Spiegel, als Wegweiser und als Werkzeug, um Klarheit zu schaffen und den Menschen in seine eigene Kraft zu führen.
Wie ich bereits in meinem Buch geschrieben habe, zeigt sich immer wieder:
„Das Tarot lügt nicht.“
Ob es uns passt oder nicht – am Ende zeigt sich das, was die Karten offenbaren.
Manchmal sofort, manchmal erst später, manchmal auf eine Weise, die uns erst beim zweiten Blick bewusst wird.
Mit dieser Erklärung erleichtere ich dir die Enscheidung, ob eine Beratung bei mir für dich sinnvoll ist. Du kannst dir gerne meine Kundenstimmen durchlsen, die völlig wertfrei und unbeabreitet so veröffentlicht werden, wie ich sie zugeschickt bekomme.
In diesem Sinne, wünsche ich dir eine tolle Zeit.
Liebe Grüße
Bernhard